Basta! Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Madrid

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Von Sabine Sans  mit dpa
Basta! Demonstration gegen Gewalt an Frauen in Madrid

<p>Hunderttausende Menschen haben in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Madrid">Madrid</a> gegen die <a href="http://fra.europa.eu/de/press-release/2014/gewalt-gegen-frauen-sie-passiert-taglich-und-allen-kontexten">Gewalt an Frauen</a> protestiert. Zur Teilnahme am “Marsch gegen sexistische Gewalt” hatten Frauengruppen und andere Organisationen aufgerufen. Nach Angaben der Veranstalter forderte sexistische Gewalt in den vergangenen Jahren mehr als 1300 Menschenleben in Spanien. 2015 hat es laut spanischen Behörden bereits 41 Tote gegeben. Ein Opfer häuslicher Gewalt sagte:</p> <p>“Es ist wichtig, dass Menschen wie ich heute demonstrieren. Ich bin ein Beispiel für eine Frau, die der häuslichen Gewalt entkommen ist. Alle misshandelten Frauen können der Gewalt entkommen, sie verdienen ein besseres Leben. Man schafft es”, so die 45-jährige Lehrerin Olga Aranza.</p> <p>“Es ist entscheidend, dass auch wir Männer an dieser Demonstration teilnehmen, so senden wir eine klare Botschaft an Frauen, dass sie nicht allein sind in diesem Kampf gegen männliche sexistische Gewalt. Der Kampf gegen Gewalt ist ein entscheidender Schritt, wenn wir eine demokratische Gesellschaft sein wollen”, so der 34-jährige Architekt Miguel Navarro.</p> <p>Auch die wichtigsten Parteien des Landes unterstützten die Veranstaltung, die laut den Organisatoren 500.000 Menschen mobilisierte. Viele trugen lila, die traditionelle Farbe der Feministinnen. Gefordert wurden neben besseren Gesetzen auch Maßnahmen, die den Opfern und deren Kindern die soziale, wirtschaftliche und gesundheitliche Erholung erleichtere. </p> <blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p lang="de" dir="ltr">Bei uns wird es auch bald einen Aufstand geben müssen..<br /> Hunderttausende Spanier protestierten <a href="https://twitter.com/hashtag/gegenGewaltanFrauen?src=hash">#gegenGewaltanFrauen</a><br /> <a href="https://t.co/N7TexHU1uN">https://t.co/N7TexHU1uN</a></p>— Berîvan Aslan (@Berivan_Aslan_) <a href="https://twitter.com/Berivan_Aslan_/status/663113561867206656">7. November 2015</a></blockquote> <script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>