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Athen: Sachschaden nach Bombenanschlag auf Büros des griechischen Industrieverbands

Im Zentrum von Athen ist in der Nacht auf Dienstag ein Sprengstoffanschlag bei den Büroräumen des griechischen Industrieverbandes SEV verübt worden

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Athen: Sachschaden nach Bombenanschlag auf Büros des griechischen Industrieverbands

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Im Zentrum von Athen ist in der Nacht auf Dienstag ein Sprengstoffanschlag bei den Büroräumen des griechischen Industrieverbandes SEV verübt worden. Ein Mann hatte zuvor telefonisch eine anonyme Bombenwarnung bei mehreren Zeitungen abgegeben. Verletzte gab es deshalb nicht. Es entstand aber erheblicher Sachschaden.

Anschläge mit Bomben oder Brandsätzen gibt es in Griechenland seit Beginn der 2010 engeführten Sparmaßnahmen vermehrt. Der jüngste Anschlag war allerdings der erste seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Alexis Tsipras im Januar.

“Ich hab eine lauten Knall gehört und mich erschreckt”, so ein Kioskbetreiber. “Aber ich war darauf vorbereitet, weil die Polizei uns gewarnt hat. Da hinten lag eine Tasche und sie hatten befürchtet, dass es eine Bombe war.”

Die Polizei hatte die Gegend weiträumig abgesperrt, als der Zeitzünder der in einem Rucksack versteckte Bombe die Explosion auslöste. Auch die Feuerwehr war da bereits zur Stelle. Die Explosion in der Nähe des zentralen Syntagma-Platzes war in weiten Teilen der Innenstadt zu hören.

“Einige Meter von der Explosion entfernt ist ein bekanntes Athener Hotel”, so Euronews-Korrespondent Michalis Arampatzoglou. “Das Gebäude war wegen der unmittelbaren Gefahr evakuiert worden.”