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Erdbebenserie setzt sich fort - Neuer Erdstoß erschüttert Südjapan

Nach der Erdbebenserie vom Freitag ist Japan erneut von einem schweren Erdstoß erschüttert worden. Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben, mehr als

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Erdbebenserie setzt sich fort - Neuer Erdstoß erschüttert Südjapan

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Nach der Erdbebenserie vom Freitag ist Japan erneut von einem schweren Erdstoß erschüttert worden.

Mindestens 13 Menschen kamen ums Leben, mehr als 1000 Menschen erlitten Verletzungen.

Mit einer Stärke von 7,3 auf der Richterskala war das Beben deutlich heftiger als die zwei schwersten Erdstöße des Vortages.

Zu dem erneuten Beben kam es in der Nacht zu Samstag in der Präfektur Kumamoto auf der südjapanischen Insel Kyushu.

Das Epizentrum lag 12 Kilometer unter der Erdoberfläche.

Drei Atomkraftwerke in der Region waren laut örtlichen Medien nicht betroffen. Eine Tsunami-Warnung wurde aufgehoben.

Schon am Freitag war es auf Kyushu zu zwei schweren Beben mit einer Stärke von über 6 sowie mehreren Nachbeben gekommen. Mindestens neun Personen kamen ums Leben, über 900 wurden verletzt.

Mehrere zehntausend Einwohner mussten daraufhin in Notunterkünften Zuflucht suchen.

Zahlreiche Häuser stürzten ein, Straßen wurden aufgerissen, Strom- und Wasserleitungen beschädigt.

Eines der Beben vom Freitag war von einer Überwachungskamera in einem Bürokomplex aufgezeichnet worden: