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Erdbeben in Griechenland: Verzweifelte Menschen im zerstörten Vriss auf Lesbos


Griechenland

Erdbeben in Griechenland: Verzweifelte Menschen im zerstörten Vriss auf Lesbos

Ein schweres Seebeben in der Ägäis hat in Griechenland große Schäden angerichtet. Betroffen ist vor allem die Insel Lesbos. Im Ort Vriss auf der Insel bargen Rettungskräfte hier die Leiche einer 45 -jährigen Frau, die von Trümmern ihres Wohnhauses erschlagen wurde. Mindestens zwölf Menschen wurden verletzt, nach Angaben von Ärzten sind sie aber außer Lebensgefahr.

Weitere Häuser könnten bei einem Nachbeben einstürzen. Deshalb sind die Menschen angehalten, vorerst nicht in ihre Häuser zurückzugehen. Die Armee hat in einem Fußballstadion Zelte aufgebaut, in denen die Betroffenen die Nacht verbringen.

Dem Helmholtz-Zentrum in Potsdam zufolge handelte es sich um ein sogenanntes Dehnungsbeben, bei dem sich die obere Erdplatte in diesem Fall in Richtung Nord-Süd ausgedehnt hat. Das Epizentrum habe in zehn Kilometern Tiefe gelegen. Ein Beben in dieser Tiefe werde auch in mehreren hundert Kilometern Entfernung gespürt. Beben dieser Art würden in dieser Gegend etwa zweimal im Jahr registriert. Das jüngste Beben war jedoch besonders stark.

Greece - Lesbos - Earthquake