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Philippinen: Menschen retten sich vor "Hagupit"

Taifun “Hagupit” hat auf den Philippinen schwere Verwüstungen angerichtet. Hunderttausende Menschen haben sich Dank früher Warnungen jedoch

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Philippinen: Menschen retten sich vor "Hagupit"

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Taifun “Hagupit” hat auf den Philippinen schwere Verwüstungen angerichtet. Hunderttausende Menschen haben sich Dank früher Warnungen jedoch rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Drei Menschen kamen ums Leben. Im vergangenen Jahr hatte Taifun “Haiyan”, der auf den Philippinen “Yolanda” genannt wird, rund 7000 Menschen in den Tod gerissen. Dennoch meint eine Einwohnerin: “Dies fühlt sich heftiger an als Yolanda. Yolanda hat unsere Häuser nicht überflutet und wir haben nur den starken Wind gespürt.”

Viele Gebiete stehen noch unter Wasser. Stromleitungen und Bäume wurden umgerissen, Dächer abgedeckt. Wo der Taifun bereits durchgezogen ist, beginnen die Menschen mit Aufräumarbeiten. Der Leiter des Katastrophenschutzes Alexander Pama erklärte: “Sobald die Straßen geräumt sind, können die Einsätze aus der Luft beginnen. In einigen Regionen wie Samar erwarten wir die Flugfreigabe. Dann starten die Hilfsaktionen.”

In Notunterkünften drängen sich Hunderttausende Menschen. Turnhallen, Schulen oder Kirchen dienen als Unterschlupf. Wetterexperten zufolge braucht der Taifun drei Tage, um über die Philippinen hinwegzuziehen. Auch die Hauptstadt Manila ist in Alarmbereitschaft.