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USA gedenken des "Blutsonntags von Selma"

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USA gedenken des "Blutsonntags von Selma"

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Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mit einer Nachstellung des Bürgerrechtsmarschs von Selma des “Blutsonntags” vor 50 Jahren gedacht. Präsident Obama sprach vor mehreren zehntausend Menschen an der Edmund-Pettus-Brücke, auf der damals die Demonstranten gewaltsam gestoppt worden waren. Der erste schwarze US-Präsident wies die Vorstellung zurück, dass sich in den vergangenen 50 Jahren nichts geändert habe. Allerdings würfe die Geschichte der Rassenbeziehungen noch immer einen langen Schatten auf die USA.

“Wenn Sie glauben, dass sich in den vergangenen 50 Jahren nichts geändert hat, dann fragen Sie doch mal jemanden, der im Selma oder Chicago oder Los Angeles der 50er Jahre gelebt hat. Fragen Sie eine Vorstandsvorsitzende, die jetzt wohl Sekretärin wäre, wenn sich nichts verändert hätte. 50 Jahre nach dem Blutsonntag ist unser Marsch noch nicht an seinem Ziel angelangt, aber wir kommen ihm näher. 239 Jahre nach der Gründung dieser Nation ist unser Bund noch nicht perfekt, aber wir kommen dem näher”, sagte Obama.

50 Jahre nach dem Blutsonntag ist unser Marsch noch nicht an seinem Ziel angelangt, aber wir kommen ihm näher.

Am 7. März 1965 hatten Polizisten einen geplanten Protestmarsch gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung mit Knüppeln und Tränengas verhindert. Der Zug sollte von Selma in die Hauptstadt des Bundesstaates, Montgomery führen. Das brutale Vorgehen rüttelte die Nation auf und führte Monate später zu einem Wahlrechtsgesetz, in dessen Folge sich Millionen Schwarze erstmals als Wähler registrieren lassen konnten.

Weiterführende Links

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Encyclopedia of Alabama: Bloody Sunday

Library of Congress: The First March From Selma March 7, 1965

The White House: Selma to Montgomery: 50 Years Later