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Merkel, Hollande und Felipe zeigen sich nach Germanwings-Absturz erschüttert

Wenige Stunden nach dem Absturz des aus Barcelona kommenden Airbus in Südfrankreich hat Staatspräsident François Hollande das spanische Königspaar im

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Merkel, Hollande und Felipe zeigen sich nach Germanwings-Absturz erschüttert

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Wenige Stunden nach dem Absturz des aus Barcelona kommenden Airbus in Südfrankreich hat Staatspräsident François Hollande das spanische Königspaar im Élysée-Palast empfangen. Die Begrüßung im Hof des Präsidentensitzes fiel entsprechend ernst aus.

“Zunächst einmal wollen wir alle, die Königin, Präsident Hollande und die MInister, den Familien, die heute ihre Angehörigen verloren haben, unser aufrichtiges und tiefempfundenes Beileid aussprechen”, so Felipe. “Außerdem möchten wir den französischen Behörden, Präsident Hollande, Ministerpräsident Valls und der gesamten Regierung unsere Dankbarkeit für die Maßnahmen ausdrücken, die sie umgehend ergriffen haben.”

Der französische Staatspräsident hatte nach dem Germanwings-Absturz umgehend mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Spaniens Regierungschef Mariano Rajoy telefoniert. “Ich möchte dem König versichern, dass wir alle Maßnahmen ergriffen haben, um mehr über die Umstände des Unfalls herauszufinden und die Opfer zu finden”, sagte Hollande. Felipe und Letizia sagten den Rest des Programms ihres Besuchs in Frankreich ab.

In Berlin zeigte Kanzlerin Angela Merkel sich erschüttert über den Absturz der Germanwings-Maschine. Spekulationen über die Absturzursache verböten sich zu diesem Zeitpunkt, sagte sie: Hute beschäftigt mich zunächst einmal das Ausmaß des Leides, das diese Katastrophe über so viele Menschen gebracht hat. Meine Gedanken und meine Anteilnahme, auch die der ganzen Bundesregierung, sind jetzt bei den Menschen, die so jäh ihr Leben verloren haben. Unter ihnen auch viele Landsleute. Das Leid ihrer Familien ist jetzt unermesslich.”
Merkel kündigte an, sich an diesem Mittwoch zusammen mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft selbst ein Bild von der Lage vor Ort machen zu wollen.