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Snowden, Assange und Manning: Mobiles "Whistleblower"-Denkmal in Berlin

Ein Kunstwerk ehrt in Berlin drei Menschen, die nach Ansicht der Initiatoren ein Denkmal verdient haben. Es sind Edward Snowden, Julian Assange und

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Snowden, Assange und Manning: Mobiles "Whistleblower"-Denkmal in Berlin

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Ein Kunstwerk ehrt in Berlin drei Menschen, die nach Ansicht der Initiatoren ein Denkmal verdient haben.

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Sie sind moderne Helden, die für die Wahrheit ihre Freiheit verloren haben.

Es sind Edward Snowden, Julian Assange und Chelsea Manning, früher bekannt als Bradley Manning – Menschen, die Staatsgeheimnisse veröffentlichten, weil diese Geheimnisse ihnen zu schmutzig waren.

Heute sind sie deswegen im Exil oder sitzen wie Manning im Gefängnis. Edward Snowden lebt in Moskau und hat die Schweiz um Asyl gebeten.

Er habe drei Helden unserer Zeit darstellen wollen, sagt der Bildhauer, der Italiener Davide Dormino. Für die Wahrheit hätten sie ihre Freiheit verloren. Das erinnere daran, wie wichtig die Wahrheit sei – und der Mut, dafür einzustehen.

Die drei lebensgroßen Figuren stehen auf Stühlen; ein vierter Stuhl soll dazu einladen, sich an ihre Seite zu stellen.

Das Werk ist noch diesen Sonnabend auf dem Berliner Alexanderplatz zu sehen, dann wieder im Juli in Dresden. Die Initiatioren erwähnen darüber hinaus eine mögliche Weltreise der Figuren.

Wie die Statuen geschaffen wurden, zeigt auch dieses YouTube-Video.