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Weltsicherheitsrat: Keine Mehrheit für Waffenstillstand im Jemen

Bei saudischen Luftangriffen auf die von den Huthi-Rebellen kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa sind mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 50 verwundet worden.

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Weltsicherheitsrat: Keine Mehrheit für Waffenstillstand im Jemen

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Bei saudischen Luftangriffen auf die von den Huthi-Rebellen kontrollierte jemenitische Hauptstadt Sanaa sind mindestens 20 Menschen getötet und mehr als 50 verwundet worden. Mehrere Gebäude wurden zerstört.

In New York konnte sich der Weltsicherheitsrat nicht auf die von Russland geforderte Feuerpause zugunsten von humanitären Hilfen einigen.

Mehrere hundert Menschen protestierten am Freitag in Sanaa gegen die saudischen Luftangriffe.

“Das jemenitische Volk wird sich nicht von seinen Zielen abbringen lassen. Wir verurteilen die Aggression gegen den Jemen, die ökonomische Belagerung, die Angriffe auf unsere Infrastruktur und Stadtviertel”, sagt Huthi-Führer Chalid al-Madani.

“Saudis behaupten immer, sie zielten nicht auf zivile Strukturen, aber die Wahrheit sieht anders aus”

In der südjemenitischen Hafenstadt Aden lieferten sich Anhänger des gestürzten Staatspräsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi und Huthi-Kämpfer heftige Gefechte um den Flughafen. Mindestens 27 Menschen, Zivilisten und Kämpfer beider Lager wurden getötet.

Augenzeugen berichten, Aden gleiche inzwischen einer Geisterstadt.

Weiterführender Link

Weltgesundheitsorganisation WHO zur Lage im Jemen