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Große Schritte auf den letzten Metern: EU und IWF hoffen auf Annäherung mit Griechenland

Eine Einigung gab es nicht, doch nach dem Sondergipfel am Montag äußerten sich die beteiligten Regierungschefs erstmals positiv zum den griechischen

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Große Schritte auf den letzten Metern: EU und IWF hoffen auf Annäherung mit Griechenland

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Eine Einigung gab es nicht, doch nach dem Sondergipfel am Montag äußerten sich die beteiligten Regierungschefs erstmals positiv zum den griechischen Angebot. IWF-Chefin Christine Lagarde bezeichnete es jedoch als noch zu “unspezifisch”.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte praktisch in letzter Minute neue Vorschläge für Steuererhöhungen und Einsparungen vorgelegt, die bis 2017 fünf Milliarden Euro einbringen sollen. Tsipras droht damit den Rückhalt seiner Syriza-Regierung zu verlieren.

Der Vorschlag sei als Basis für weitere Gespräche akzeptiert worden, so Tsipras: “Wir wollen eine umfassende und brauchbare Lösung in Kombination mit einem guten Wachstumspaket, dass die griechische Wirtschaft lebensfähig macht, so dass sie wieder auf eigenen Füßen stehen kann. Jetzt ist die europäische Führung am Zug.”

Am Donnerstag kommt der reguläre EU-Gipfel mit 28 Staats- und
Regierungschefs zusammen. Bis dahin müssten die Positionen weiter angenäher werden. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erhöhte noch einmal den Druck auf Athen.

Alle Beteiligten wollten Griechenland in der Eurozone behalten, so Merkel. Die griechischen Vorschläge seien ein gewisse Fortschritt. Allerdings sei auch klar geworden, dass es noch stark daran gearbeitet werden müsse und die Zeit dafür ablaufe.

“Die kommenden beiden Tage gelten als entscheidend, bis zum nächsten Treffen werden die Verhandlungen weitergehen”, so die Euronews-Reporterin. “Das für die griechische Seite so wichtige Thema Schulden kam nach Aussagen Merkels und Junckers bisher noch nicht zur Sprache.”