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Griechische Banken bleiben geschlossen - Tsipras: "Geldeinlagen sind sicher"

Griechenland hat erste Konsequenzen aus den gescheiterten Verhandlungen mit den Geldgebern gezogen: Die Banken des Landes sollen von heute an bis zum

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Griechische Banken bleiben geschlossen - Tsipras: "Geldeinlagen sind sicher"

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Griechenland hat erste Konsequenzen aus den gescheiterten Verhandlungen mit den Geldgebern gezogen: Die Banken des Landes sollen von heute an bis zum 6.Juli geschlossen bleiben.

Zudem werden ab heute Kapitalverkehrskontrollen eingeführt, um einen weiteren Geldabfluss zu stoppen.

An Bankautomaten sollen maximal 60 Euro pro Tag abgehoben werden können. Besucher aus dem Ausland sind davon nicht betroffen.

Regierungschef Alexis Tsipras beteuerte unterdessen, Geldeinlagen in griechischen Banken seien absolut sicher. Gehälter und Renten seien garantiert. In den kommenden Tagen sei Geduld und Gelassenheit nötig. Die kritische Situation könne überwunden werden.

Der Vizeminister für Verwaltungsreform, Georgios Katrougalos sagte: “Es ist klar, dass die Kreditgeber den Druck auf uns erhöhen, damit wir das Referendum abblasen, oder sollte es zur Abstimmung kommen, sie das Ergebnis beeinflussen können. Deshalb sage ich, wir sollten ruhig bleiben und schauen, was am besten für uns ist.”

Die Euronews-Reporterin berichtet: “Nach einer sechsstündigen Kabinettssitzung hat die griechische Regierung erklärt, dass sie an dem Referendum am kommenden Sonntag festhalte, auch wenn die Banken geschlossen sind.”