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Gedenkmarsch und Debatte über Stimmungsmache nach dem Mord an einem Polizisten in Texas

In Texas haben sich Hunderte Menschen für einen Gedenkmarsch zu Ehren des getöteten Vizesheriffs Darren Goforth versammelt. Er wurde am Freitag von einem 30-jährigen polizeibekannten Afroamerikaner hi

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Gedenkmarsch und Debatte über Stimmungsmache nach dem Mord an einem Polizisten in Texas

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In Texas haben sich Hunderte Menschen für einen Gedenkmarsch zu Ehren des getöteten Vizesheriffs Darren Goforth versammelt. Er wurde am Freitag von einem 30-jährigen polizeibekannten Afroamerikaner hinterrücks an einer Tankstelle erschossen, während des Betankens seines Streifenwagens.

Meinung

Polizisten werden umgebracht, schwarze Menschen werden umgebracht. Wir müssen das stoppen.

Goforth hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. Der dringend tatverdächtige Shannon Miles wurde aufgrund der Videoaufnahmen von der Tankstelle bereits am Samstag verhaftet und soll am Montag vor Gericht erscheinen.

Die Polizei geht davon aus, dass der 47-Jährige zum Ziel wurde, weil er eine Uniform getragen habe.
Die brutale Tat löste in den USA eine Debatte über gefährliche Stimmungsmache gegen Polizisten im Zusammenhang mit dem Tod von unbewaffneten Schwarzen aus.

Eine Frau sagte am Rande des Trauermarsches: “Wir sollte diese Tat als Anlass nehmen, uns die Fakten anzuschauen: Polizisten werden umgebracht, schwarze Menschen werden umgebracht. Wir müssen das stoppen. Wir wollen weder, dass Polizisten getötet werden, noch dass unschuldige schwarze Bürger wegen geringfügiger Verkehrsdelikte oder illegalem Zigarettenverkauf umgebracht werden.”

Wegen zahlreicher Fälle von Gewaltanwendung durch weiße Polizisten gegen Schwarze gibt es in den USA seit Monaten Kritik an Rassismus bei Polizisten.