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150 Flüchtlinge gelangen über Alternativroute nach Kroatien

An der kroatischen Ostgrenze sind am Mittwochmorgen 150 Flüchtlinge angekommen. Das bestätigte Regierungschef Zoran Milanovic. Sie seien von der

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150 Flüchtlinge gelangen über Alternativroute nach Kroatien

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An der kroatischen Ostgrenze sind am Mittwochmorgen 150 Flüchtlinge angekommen. Das bestätigte Regierungschef Zoran Milanovic. Sie seien von der Polizei aufgegriffen und in die Grenzgemeinde Tovarnik gebracht worden, berichteten die Behörden.
Vor Ort wurden die Flüchtlinge medizinisch versorgt. Das Rote Kreuz verteilte zudem Essen und Trinken.

Die Menschen kamen mit Bussen und Taxen in die serbische Grenzstadt Sid. Danach liefen sie zu Fuß weiter in Richtung der kroatischen Grenze. Im Laufe des Tages werden etwa 500 weitere Flüchtlinge erwartet.

Kroatiens Regierungschef Zoran Milanovic teilte mit, man wolle die Flüchtlinge passieren lassen. Unklar blieb, ob sie von der Polizei registriert werden sollen.
Staatspräsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic soll die Einberufung des nationalen Sicherheitsrates verlangt haben. In ihrer Begründung hieß es, es müsse mit einem Ansturm von Flüchtlingen gerechnet werden. Bisher hatte die Regierung versichert, sie habe ausreichende Vorbereitungen für die eventuelle Ankunft der Flüchtlinge getroffen, ohne aber Details mitzuteilen.

Der Weg von Serbien über Kroatien gilt als Ausweichroute nachdem Flüchtlinge seit Montag nicht mehr über die ungarisch-serbischen Grenze bei Röszke gelangen können.