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Smog-Alarm in Italien

In vielen Städten Italiens gibt es wegen des trockenen Winterwetters Smogalarm und Fahrverbote. In Rom dürfen derzeit in Stoßzeiten abwechselnd an

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Smog-Alarm in Italien

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In vielen Städten Italiens gibt es wegen des trockenen Winterwetters Smogalarm und Fahrverbote. In Rom dürfen derzeit in Stoßzeiten abwechselnd an einem Tag entweder nur die Autos mit einer ungeraden Endziffer auf dem Nummernschild fahren oder die mit geraden Endziffern. Von den Fahrverboten in der sogenannten Grünen Zone im Zentrum der italienischen Hauptstadt waren nur besonders schadstoffarme Fahrzeuge ausgenommen, zum Beispiel solche mit Hybrid-Antrieb.

In Mailand, der zweitgrößten Stadt Italiens, regnete es zwar zuletzt zum ersten Mal seit mehr als 40 Tagen. Dort war der Grenzwert für die Feinstaubbelastung aber schon an 25 Tagen in Folge überschritten worden. Jetzt nährt der Regen die Hoffnung, dass dadurch die Luft sauberer werden könnte. Teilweise Fahrvrebote für die Innenstadt blieben dort aber zunächst weiter in Kraft

Der Norden Italiens und die Po-Ebene leiden am stärksten unter Smogwetterlagen. In einigen Gegenden im Nordwesten hat es schon seit mehr als zwei Monaten nicht mehr geregnet. Aber auch in der Mitte und im Süden des Landes ist die Luft wegen des trockenen und windarmen
Wetters schlecht. In den vier größten Städten des Landes – Rom, Mailand, Neapel und Turin – wurde der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft in diesem Jahr schon an mehr als den eigentlich zulässigen 35 Tagen überschritten.