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Einhellige internationale Kritik an nordkoreanischem Atomtest

Der erneute nordkoreanische Atomtest stößt allgemein auf Kritik. China forderte Nordkorea auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und seine

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Einhellige internationale Kritik an nordkoreanischem Atomtest

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Der erneute nordkoreanische Atomtest stößt allgemein auf Kritik. China forderte Nordkorea auf, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und seine Atomwaffen aufzugeben. Die südkoreanische Staatspräsidentin Park Geun-hye forderte auf einer Krisensitzung des nationalen Sicherheitsrates internationale Sanktionen gegen den Norden:

Meinung

Das könnte die Sicherheitslandschaft Nordostasiens erschüttern

“Das könnte die Sicherheitslandschaft Nordostasiens erschüttern und die nordkoreanische Nuklearfrage grundlegend ändern. Wir müssen entschlossene Maßnahmen gegen jedwede zusätzliche Provokation Nordkoreas treffen und mit der Völkergemeinschaft zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das isolierte Land den Preis für seinen jüngsten Atomtest zahlt”, erklärte Park.

Der japanische Ministerpräsident Shinzo Abe verurteilte den nordkoreanischen Atomtest vor dem Parlament in Tokio scharf. Er sei eine große Herausforderung für die Nichtweiterverbreitung von Nuklearwaffen.

“Nordkoreas Nukleartest stellt eine ernsthafte Bedrohung für unsere nationale Sicherheit dar und kann nicht toleriert werden. Wir verurteilen ihn auf das schärfste. Japan wird entschieden antworten, im Weltsicherheitsrat, in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, Südkorea, China und Russland”, erklärte Abe.

Auf Antrag der USA und Südkoreas wird der Weltsicherheitsrat am Nachmittag (17 Uhr MEZ) zu einer Krisensitzung zusammentreten. Wie aus diplomatischen Kreisen verlautet soll es sich um eine nichtöffentliche Sitzung handeln. Ein vierter Atomtest wäre eine Verletzung mehrerer Sicherheitsratsresolutionen. Nach den bisherigen Atomtests hatte der Weltsicherheitsrat jeweils Strafmaßnahmen verhängt.