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Der Nussknacker - Weihnachtsballett in Neapel

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Der Nussknacker - Weihnachtsballett in Neapel

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Der Nusskracker von Tschaikowski ist ein Weihnachtsklassiker. Zeitlose Musik und Tanz. Das Opernhaus Teatro San Carlo in Neapel bietet für dieses Ballett die perfekte Bühne .

In Neapel gibt es viel zu sehen. Nicht verpassen sollte man das Teatro San Carlo, das älteste Opernhaus Europas. In der Weihnachtszeit wurde dort Tschaikowskis Nussknacker aufgeführt. Die ursprüngliche Choreografie haben sich einst Marius Petipa und Lew Iwanow ausgedacht.

Meinung

Das Tanzen ist körperlich sehr anstrengend, aber gleichzeitig soll es einfach und natürlich aussehen. Das ist die Magie des Balletts!

Die Tänzer Alessandro Macario und Anbeta Toromani haben die Geschichte zum Leben erweckt. Macario scheint es Spaß zu machen einen typischen Märchenprinzen zu verkörpern: “Ich bin der Prinz in diesem Märchen und sie ist die Zuckerfee. Ein Prinz mit einem Reich. Er ist groß, vornehm, fein angezogen.” Seine Partnerin scherzt, dass er blaue Augen und blonde Haare habe. Worauf Macario erwidert: “Ja, blond und blaue Augen, ein typischer Prinz aus Neapel!”

Toromani zufolge ist die Zuckerfee eine zerbrechliche, ätherische und elegante Kreatur. Die Rolle sieht als eine schöne Herausforderung: “Der ‘Pas de deux’ im “Nussknacker”, die gesamte Musik bieten so viele Tanzmöglichkeiten. Für Tänzer ist es wirklich ein Traum. Die Ideen, die durch die Musik ausgedrückt werden, in Tanzschritte zu übersetzen ist ziemlich schwierig. Man versucht, Anmut und Leichtigkeit zu vermitteln. Das ist nicht einfach. Das Tanzen ist körperlich sehr anstrengend, aber gleichzeitig soll es einfach und natürlich aussehen. Das ist die Magie des Balletts!”

Toromani erklärt, dass die Tänzer ihre eigene komplizierte Sprache haben: “Wir machen bestimmte Bewegungen, wir mimen Handlungen und Gefühle, die erklärt werden müssen, damit das Publikum sie versteht. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Wenn er in dem romantischen Ballett Giselle mein Verlobter ist, dann muss ich das zeigen und erklären!”

Die Tänzerin ist dem Ballett mit Haut und Haaren verfallen. Sie sagt: “Die Menschen, die das Ballett lieben, lieben es von ganzem Herzen. Wenn man sich einmal verliebt hat, ist es schwierig damit aufzuhören. Selbst wenn einem gesagt wird: ‘Vergiss es. Du wirst es nicht schaffen.’ macht man einfach weiter. Deswegen ist es auch so schön. Man liebt es und ist verrückt danach und die ganzen Opfer – und wir alle bringen Opfer – sind vergessen. Ballett bringt einen zum Träumen, mehr als alles andere!”