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Geringes Wirtschaftswachstum in der Eurozone

Der Aufschwung in der Eurozone ist zunehmend Risiken ausgesetzt. Dies geht aus dem jüngsten wirtschaftlichen Gutachten der Europäischen Kommission

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Der Aufschwung in der Eurozone ist zunehmend Risiken ausgesetzt.
Dies geht aus dem jüngsten wirtschaftlichen Gutachten der Europäischen Kommission hervor. Während das Wirtschaftswachstum in der Eurozone im vergangenen Jahr nur 1,6 Prozent betrug, wird für das laufende Jahr mit 1,7 Prozent gerechnet. Das sind 0,1 Prozent weniger als erwartet. Für 2017 sagt Brüssel ein Wachstum von 1,9 Prozent für die 19 Länder der Eurozone voraus.

EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici sieht die Wirtschaft auf Erholungskurs, warnt aber vor Risiken: “Diese gehen vor allem von der Verlangsamung des Wachstums in den Schwellenländern und in China aus. Unser Szenario ist, dass die Wirtschaft dort nicht abstürzt, sondern dass man zu einem Modell übergehen wird, das auf Konsum und Dienstleistungen baut. Freilich ist Vorsicht geboten.”

Wachstumstreiber sind die zur Zeit niedrigen Ölpreise, günstige Finanzierungsbedingungen und der niedrige Wechselkurs. In der Eurozone wächst allein die Wirtschaft Griechenlands nicht. In Deutschland wird das Wachstum in diesem Jahr 1,8 Prozent betragen.