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Vor Präsidentschaftswahl: Ugandischer Oppositionsführer verhaftet

Kurz vor Öffnung der Wahllokale ist der ugandische Oppositionsführer Kizza Besigye verhaftet worden. Uganda wählt einen neuen Präsidenten unter

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Vor Präsidentschaftswahl: Ugandischer Oppositionsführer verhaftet

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Kurz vor Öffnung der Wahllokale ist der ugandische Oppositionsführer Kizza Besigye verhaftet worden. Uganda wählt einen neuen Präsidenten unter denkbar schlechten Umständen. Erwartet wird ein Sieg von Yoweri Musevini. Der 71-Jährige führt das Land seit 30 Jahren. Vielen gilt er als Garant für relativ friedliche Zustände und wirtschaftliche Stabilität im Land.

Bereits im Vorfeld der Wahlen haben sich alle Seiten gegenseitig Einschüchterung vorgeworfen, auch von Wahlbetrug ist die Rede. Der Zugang zu sozialen Netzwerken im Internet wurde vorübergehend gesperrt. Das sei aus Sicherheitsgründen geschehen, heißt es aus dem Kommunikationsausschuss des Landes.

Die USA kritisierte Besigyes Verhaftung scharf. Nach Angaben der Polizei war Besigye unter anderem wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung verhaftet worden. Schon nach einer halben Stunde wurde er wieder freigelassen.