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1,1 Millionen Tote an der Somme: Frankreich und Großbritannien gedenken der blutigsten Schlacht des Ersten Weltkriegs

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1,1 Millionen Tote an der Somme: Frankreich und Großbritannien gedenken der blutigsten Schlacht des Ersten Weltkriegs

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Am 100. Jahrestag des Beginns der Somme-Schlacht wurde in Nordfrankreich der Opfer einer der blutigsten Episoden des Ersten Weltkrieg gedacht.

Nicht nur die Familienmitglieder der britischen Royals, Premierminister David Cameron und der ehemalige deutsche Bundespräsident Horst Köhler waren da. Auch Frankreichs Präsident Francois Hollande, dessen Besuch zuvor eigentlich nicht geplant war, reiste an. Der französische Staatschef wolle nach dem Brexit-Referendum auch ein Signal des Fortbestands der Beziehungen mit Großbritannien senden, hieß es aus dem Élyséepalast.

Die ebenfalls 1916 geführte Schlacht von Verdun war zwar länger, aber die Schlacht an der Somme war die verlustreichste des Ersten Weltkriegs. Bei der Offensive französischer, britischer und verbündeter Truppen gegen die deutschen Stellungen starben in nur viereinhalb Monaten fast 1,1 Millionen Soldaten – auf deutscher Seite über 400.000, auf französischer gut 200.000 und auf britischer mehr als 450.000 Männer. Eine militärische Entscheidung brachte sie nicht.

Bei der knapp zweistündigen Zeremonie an der französisch-britischen Gedenkstätte von Thiepval verzichteten die Vertreter auf Ansprachen. Statt dessen verlasen sie zeitgeschichtliche Aufzeichungen beteiligter Soldaten.

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