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Obama passt Afghanistan-Strategie an: 8.400 Soldaten sollen bleiben

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Obama passt Afghanistan-Strategie an: 8.400 Soldaten sollen bleiben

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Angesichts der angespannten Sicherheitslage will die US-Regierung den Truppenabzug aus Afghanistan weiter verlangsamen.

Von derzeit etwa 9.800 US-Soldaten sollen im kommenden Jahr 8.400 am Hindukusch bleiben – und nicht wie zunächst geplant 5.500.

Es ist eine erneute Abweichung von der ursprünglichen Strategie, die US-Präsident und Oberbefehlshaber Barack Obama kurz vor dem Nato-Gipfel bekanntgab. Der Truppenabzug war eines seiner wichtigsten Wahlversprechen gewesen: “Afghanistan darf nicht zum Zufluchtsort für Terroristen werden, die unser Land angreifen. An der Mission unserer Sicherheitskräfte wird sich nichts ändern. Sie werden sich weiter auf die Unterstützung von afghanischen Sicherheitskräften sowie Anti-Terror-Einsätze konzentrieren.”

Neben der prekären Sicherheitslage seien die afghanischen Kräfte noch nicht so stark wie sie sein müssten, so Obama.

Anfang Juni hatte er den US-Truppen größere Befugnisse erteilt, um die afghanische Regierung im Kampf gegen die radikal-islamische Taliban zu unterstützen. Diese bleiben Obama zufolge bedrohlich und konnten teilweise Boden gutmachen.

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