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Aleppo: Die zwei Gesichter der Kriegsstadt

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Aleppo: Die zwei Gesichter der Kriegsstadt

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Das eine Gesicht Aleppos: Trümmer, unbewohnte Häuserruinen, Bomben, Tod. Das andere: Menschen liegen am Pool, flanieren auf den Straßen oder gehen in Einkaufszentren shoppen. Während auf der einen Seite der Stadt gekämpft und gestorben wird, scheint das Leben auf der anderen Seite, dort, wo die Regierung die Kontrolle hat, seinen normalen Gang zu gehen. Auch hier im Westen ist der Lärm des Krieges zu hören, sind die Bomben und Schüsse nicht fern. Doch den Menschen fällt es kaum noch auf. Das Leben muss weitergehen, sagen sie.

Der Unternehmer Taufik Haddad sitzt mit Freunden am Schwimmbecken eines Hotels. Er sagt: “Wir haben uns dran gewöhnt, das macht uns nichts mehr aus. Die ganzen Geräusche sind normal für uns. Auch der Tod ist zur Normalität geworden. Jeden Tag hören wir von Leuten, die getötet wurden.”

Die Studentin Noor Hadsch Othmann ist gerade in der Stadt unterwegs. Sie meint: “Wir können unser Leben nicht wegen der Menschen auf der anderen Seite aufhören zu leben. Aber wir hoffen, sie werden bald ein besseres Leben haben, so wie wir.”

Aleppo, eine Stadt der Kontraste. Und ein Ende der Teilung ist nicht in Sicht.

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