Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Formel 1: Nico Rosberg siegt in Singapur

speed

Formel 1: Nico Rosberg siegt in Singapur

Werbung

Nico Rosberg hat es geschafft. Der 31 Jahre alte Deutsche hat beim Nachtrennen der Formel 1 in Singapur gewonnen und die WM-Führung in einem mitreißenden Finale zurückerobert.

Rosberg ließ sich weder von überhitzten Bremsen an seinem Mercedes zu
Beginn noch von einem brachialen Last-Minute-Angriff durch den zweitplatzierten Daniel Ricciardo im Red Bull aufhalten. Teamkollege Lewis Hamilton schaffte es im zweiten Silberpfeil wenigstens noch aufs Podest. Der vom WM-Thron gestürzte Brite wurde Dritter vor Kimi Räikkönen im Ferrari. Sebastian Vettel im zweiten Ferrari schaffte es nach einer strategischen und fahrerischen Top-Leistung vom letzten Startplatz aus noch sensationell auf Rang fünf.

“Crashgate”

In nur acht Jahren hat sich der Große Preis von Singapur als eines der ikonischsten Rennen der Formel 1 etabliert. Das erste Nachtrennen 2008 war ein beeindruckendes Spektakel, zeigte aber auch, welche Risiken manche Teams für den Sieg bereit waren einzugehen.

2008 war aus einer umjubelten Flutlichtpremiere beim Großen Preis von Singapur erst ein Chaosrennen geworden, und dann ein handfester Skandal. “Crashgate” kostet Felipe Massa den Gewinn. Nelson Piquet Junior gibt später zu, dass er absichtlich in die Mauer gefahren ist, um seinem Teamkollegen Fernando Alonso zum Sieg zu verhelfen. Der Unfall geschieht an einer Stelle, an der es keine Auslaufzonen gibt,darum muss das Safety Car auf die Strecke kommen. Dadurch gewinnt schließlich Alonso. Piquet gesteht, er habe die Anweisung vom Teamchef bekommen. Flavio Briatore, damals Renault-Teamchef, streitet das immer ab. Renault wird für zwei Jahre von der Formel 1 ausgeschlossen.

Formel E “on Ice”

Die Formel E, die Rennserie für Fahrzeuge mit Elektromotor, hat einen ihrer Wagen in die Arktis gefahren. Die Botschaft ist klar: Aufmerksamkeit erzeugen für die Gefahren des Klimawandels. Lucas di Grassi, der neben seiner Rolle als Stammfahrer beim Team ABT auch Botschafter der Serie ist, flog gemeinsam mit einem Team von mehreren Formel-E-Ingenieuren nach Grönland, um den voll elektrischen Boliden auf einem Eisberg in der Arktis zu steuern.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden.euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Automatische Übersetzung

Automatische Übersetzung

Nächster Artikel

speed