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Juncker für Fortsetzung der TTIP-Gespräche

Während in New York die 15.

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Juncker für Fortsetzung der TTIP-Gespräche

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Während in New York die 15. Verhandlungsrunde über das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ihrem Ende zugeht, hat sich EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker noch einmal für die Fortsetzung der Gespräche stark gemacht. Wegen der anstehenden US-Präsidentenwahl und wachsendem Widerstand in der EU stehen die Unterhändler unter Druck.

“Europa wird vor den USA nicht in die Knie gehen, wir werden die Prinzipien, die Europa zum Erfolg geführt haben, nicht in den Wind schlagen”, so Juncker bei einem Treffen in Paris. “Doch wir sollten uns auch nicht vom Rest der Welt abschneiden.”

In Frankreich, Deutschland und Österreich wachsen die Bedenken gegen TTIP. Zugleich gibt es in der EU und in den USA die Hoffnung, dem Nachfolger im Amt des US-Präsidenten Barack Obama eine solide Grundlage für weitere Gespräche vorlegen zu können.

Die Kandidaten Donald Trump und Hillary Clinton haben es bisher vermieden, zu TTIP ausführlich Stellung zu beziehen.