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Miami: Partystimmung in Little Havana


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Miami: Partystimmung in Little Havana

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Im kubanisch geprägten Stadtviertel Little Havana von Miami feierten mehrere Hundert Menschen den Tod von Fidel Castro. Teilweise bildeten Exilkubaner Autokorsos, es kam zu Hupkonzerten Little Havana galt über Jahrzehnte hinweg als Zentrum der Anti-Castro-Bewegung in den USA. Die Polizei in Miami stockte die Zahl der Einsatzkräfte auf, um einen friedlichen Verlauf der Kundgebungen sicherzustellen.

Im gesamten Bundesstaat Florida leben rund 1,4 Millionen Menschen mit kubanischen Wurzeln. Viele von ihnen waren in Feierstimmung, darunter Maggie Perez:“Ich hab es heute morgen beim Aufwachen gehört und dachte, das kann doch nicht wahr sein. Gerüchte um Castro hat es seit Jahren immer wieder gegeben. Dann hab ich mir gesagt: Das muss gefeiert werden, wir machen eine Flasche Champagner auf. Darauf trinken wir einen.”

George Rodriguez sagte:“Ich hab mich ehrlich gesagt für meine Großeltern gefreut. Sie haben uns von all den Schmerzen und Entbehrungen erzählt, für die Fidel Castro stellvertretend stand. Also bedeutet sein Tod ein Ende dieses Kapitels und ein Ende dieser Schmerzen.”

Pedro Guerra erklärte:“Ich feiere hier nicht den Tod eines Mannes, sondern den Anfang vom Ende einer Tyrannei, die mein Volk unterdrückt hat.”_Felipe Saenz sagte:“Ich freue mich, wenn das System jetzt zugrunde geht. Kein Castro, niemand mehr wie ihn, wenn Kuba frei ist. Dann werde ich glücklich sein.”_

Miamis kubanisch-stämmiger Bürgermeister Tomas Regalado vermutete, die Partystimmung in der Stadt werde vermutlich noch einige Tage anhalten.

Fidel Castro

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