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Umverteilung der Flüchtlinge kommt kaum voran

Die Umverteilung von Flüchtlingen in Europa kommt kaum voran.

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Umverteilung der Flüchtlinge kommt kaum voran

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Die Umverteilung von Flüchtlingen in Europa kommt kaum voran. Griechenland und Italien wurden nach den jüngsten Angaben der EU-Kommission im Januar nur 1.682 schutzbedürftige Menschen abgenommen. Zielmarke sind 3.000 Menschen monatlich.

Der Vizepräsident der Kommission, Frans Timmermans, sagte in Brüssel, man könne gegen die Staaten vorgehen, die sich der Umverteilung verweigern, zur Zeit aber versuche man, politisch auf sie einzuwirken. “Es ist unfair, Griechenland und Italien damit alleinzulassen”, fügte er hinzu. “Es sollte eine gemeinsame Verantwortlichkeit aller Mitgliedsstaaten geben. Schließlich haben sie unserer Entscheidung zugestimmt.”

Anfang Februar lag die Gesamtzahl der umgesiedelten Personen bei knapp 12.000. Die Mitgliedsstaaten hatten – wenn auch nicht einstimmig – im vergangenen Jahr die Umverteilung von insgesamt 160.000 Flüchtlingen beschlossen. Zu den Staaten, die Griechenland und Italien bislang keine Flüchtlinge abgenommen haben, zählen Ungarn, Österreich und Polen.