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Syrische Armee bombardiert Homs


Syrien

Syrische Armee bombardiert Homs

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Flugzeuge der syrischen Armee haben Oppositionsquellen zufolge die Stadt Homs bombardiert. Die Angriffe waren Vergeltungsschläge für mehrere Anschläge in der Stadt, bei denen mehr als 40 Menschen ums Leben kamen.

Videoaufnahmen zeigen angeblich die Angriffe von Samstag. Zu sehen ist eine Explosion zwischen den Hochhäusern, eine graue Rauchsäule steigt auf. Die Die Angriffe hatten den Stadtteil al-Waer zum Ziel, das letzte noch von radikalislamischen Rebellen kontrollierte Gebiet in Homs.

Rund 20 Bombardements zählte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien. Aktivisten berichteten auch über die vorangegangenen Anschläge mutmaßlich radikalislamischer Gruppen. Mit Sprengstoff und Schusswaffen hatten die Angreifer zwei Gebäude der Sicherheitsbehörden gestürmt und mehr als 40 Menschen getötet. Auch der örtliche Chef des Militärgeheimdienstes befinde sich unter den Opfern. Die Jihadistengruppe Tahrir al-Sham feierte den Angriff in den sozialen Medien.

Trotz der neuen Gewalt gehen in Genf die Friedensverhandlungen weiter. In der Schweiz sollen die Kriegsparteien an einen Tisch, während die Waffenruhe im fernen Syrien noch in Kraft ist. Doch seit Freitag verrennen sich die Verhandlungspartner in formalen Dingen und Fragen zum Ablauf des Treffens. Die Opposition warf der syrischen Regierung vor, Zeit schinden zu wollen. UN-Sondergesandter Staffan de Mistura hatte hatte Hoffnungen auf eine schnelle Lösung eine Absage erteilt.

UN-Generalsekretär António Guterres würdigte die Tatsache, dass beide Delegationen nach zwischenzeitlichen Boykottdrohungen der Opposition zur offiziellen Begrüßung am Donnerstagabend im selben Raum zusammen kamen. Zumindest in Genf war die Waffenruhe weitgehend gesichert, denn die Delegationen saßen sich an separaten Tischen und in meterweitem Abstand gegenüber.

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