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Terroranschlag in Antwerpen verhindert? Autofahrer rast durch belebte Fußgängerzone

Sondereinsatzkräfte verhafteten einen Mann, der mit seinem Auto durch eine verkehrsberuhigt Einkaufsstraße gerast war.

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Terroranschlag in Antwerpen verhindert? Autofahrer rast durch belebte Fußgängerzone

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In der belgischen Großstadt Antwerpen ist möglicherweise ein Anschlagsversuch gescheitert. Sondereinsatzkräfte verhafteten einen Mann, der mit seinem Auto durch eine Fußgängerzone gerast war. Die Staatsanwaltschaft erklärte, es seien mehrfach Passanten in Gefahr gewesen. Einige Fußgänger hätten zur Seite springen müssen. Verletzt wurde niemand.

Der Pkw konnte nach kurzer Flucht von einem Spezialkommando der Polizei gestoppt werden. Dies war Soldaten zunächst offenbar nicht gelungen. Bei dem wahrscheinlich betrunkenen Autofahrer handelt es sich laut Informationen aus Behördenkreisen um einen 39-jährigen Franzosen.

Antwerpens Polizeichef Serge Muyters sagte:“Gegenwärtig herrscht in Antwerpen eine erhöhte Alarmstufe. Das bedeutet, belebte Plätze und andere Orte werden besonders geschützt. Das Verteidigungsministerium entsendet zusätzliche Kräfte nach Antwerpen, das wird im Straßenbild sichtbar sein.”

Die Staatsanwaltschaft erklärte, im Fahrzeug seien Stichwaffen, ein Gewehr und ein Kanister mit einer unbekannten Flüssigkeit entdeckt worden.

Medienberichten zufolge war der Verdächtige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt. Ob er gezielt Menschen totfahren wollte, blieb zunächst unklar. Das Fahrzeug wurde von Sprengstoffexperten untersucht.