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Trump trifft Papst

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Trump trifft Papst

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Donald Trump hat seine erste Auslandsreise als US-Präsident fortgesetzt. Vom Heiligen Land Israel reiste er weiter nach Rom, um Papst Franziskus zu treffen.

Während Trumps Wahlkampf war die Stimmung zwischen den beiden getrübt. Franziskus zeigte sich offen kritisch gegenüber Trumps politischen Ideen: Trumps geplanter Mauerbau an der Grenze zu Mexiko, die Einwanderungspolitik, Trumps Umweltpolitik… Noch zur Wahl hatte der Vatikan verlauten lassen, Gott solle Trump erleuchten.

Ob die Gebete erhört wurden, ließ der Papst offen. Über Gesprächsinhalte der beiden wurde bisher wenig Konkretes bekannt. Die Gespräche seien “herzlich” verlaufen, hieß es aus dem Vatikan. Der Papst erbat Unterstützung der Katholischen Kirche in den USA bei den Themen Gesundheitsversorgung, Bildung und in der Betreuung von Migranten. Auch internationale Themen seien angesprochen worden.

Beobachter berichten, dass die beiden zu Anfang des Treffens noch reserviert wirkten. Sogar dem sonst vor Selbstsicherheit strotzenden US-Präsidenten, so schien es, konnte man ein gewisses Unwohlsein ansehen. Später, nach einem Treffen ohne Kameras, war die Stimmung zeitweise etwas besser. Selbst zu Scherzen soll der Papst aufgelegt gewesen sein, als er Trumps Frau Melania fragte, was sie ihrem Mann zu Essen gebe und sie mit “Pizza” antwortete.

Diskussionen in Netz und Medien rief die Kleidung von Ivanka und Melania Trump hervor. Die beiden traten in Schwarz mit einem leichten Schleier über dem Kopf auf. Beim Besuch im streng muslimischen Saudi Arabien am Wochenende hatten sie auf eine Verschleierung verzichtet.