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Sexueller Missbrauch an katholischer Schule in Buenos Aires

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Sexueller Missbrauch an katholischer Schule in Buenos Aires

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Mehr als 20 ehemalige Schüler der katholischen Privatschule Cardenal Newman in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires sind mit Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs durch den Klerus an die Öffentlichkeit gegangen.

Einer der ersten, der offen darüber sprach, ist Rufino Varela. Er war zwölf, als er einem Priester von sexuellem Missbrauch zu Hause erzählten wollte.

Varela sagt: “Ich habe also angefangen, Pater Alfredo davon zu berichten, was mir ein Bekannter zu Hause antat. Doch der Pater sagte, ich sollte meine Hose und Unterhose ausziehen und mich auf sein Bett legen, mit dem Gesicht nach unten. Er legte ein Kissen über meinen Kopf, zuerst schlug er mich mit einem Gürtel auf den Hintern, dann begann er, mich anzufassen.” Danach habe Pater Alfredo ihm Süßigkeiten gegeben und gesagt, was geschehen sei, müsse ein Geheimnis bleiben.

Auch Pedro Ellis sagt, er sei an derselben Schule sexuell misbraucht worden. Wenn er alte Zeugnisse in der Hand hält, kommen ihm die Tränen. Die Erinnerungen an die Schulzeit sind für ihn voller Qual.

Der Orden der christlichen Brüder hat an die ehemaligen Cardenal-Newman-Schüler in einem Brief um Vergebung gebeten. Doch Rufino Varela fragt: “Warum sind diese Typen immer noch in Freiheit?”

Varela und die anderen ehemaligen Schüler wollen, dass die Täter und die, die sie deckten, bestraft werden.