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20 Jahre nach dem Tod: Kosovo ehrt Mutter Teresa

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20 Jahre nach dem Tod: Kosovo ehrt Mutter Teresa

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Die neue Kathedrale der kosovarischen Hauptstadt Pristina ist Mutter Teresa geweiht worden. Die Weihung erfolgte am 20. Todestag der Ordensschwester – ein Jahr, nachdem Papst Franziskus Mutter Theresa heilig gesprochen hatte.
Die kosovo-albanische Heilige verbrachte einen Großteil ihres Lebens in Indien, wo sie sich den Armen und Kranken widmete.

Zu Gast bei der Feier in der Kathedrale von Pristina war auch der kosovarische Präsident Hashim Thaçi.
Die Kathedrale, die seit Beginn ihrer Konstruktion im Jahr 2007 den Namen der Heiligen trägt, ist die größte der Balkanregion.

Mutter Teresa war 1997 – wenige Tage nach dem Tod von Prinzessin Diana – gestorben. Sie wurde auch der “Engel der Armen” genannt. Mutter Teresa – geboren am 26. August 1910 in Üsküb (heute Mazedonien), das damals zum Osmanischen Reich gehörte – eröffnete in Indien ein Hospiz zum Sterben, ein Kinderheim und eine Leprapflegestation.

Das Credo der Ordensschwester war “Ein schöner Tod für Menschen, die wie Tiere lebten, bedeutet für sie, wie Engel zu sterben”. Ihre Kritiker werfen Mutter Teresa vor, sie habe moderne Medizin verhindert, viele Menschen hätten gerettet werden können, statt sie “schön sterben” zu lassen.