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Insolvenzverwalter droht AirBerlin mit Ende des Flugbetriebs

Jeder siebte Flieger blieb nach den Krankmeldungen von rund 200 Air Berlin Piloten am Boden. Damit spitzt sich die Krise bei der Fluggesellschaft weiter zu.

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Insolvenzverwalter droht AirBerlin mit Ende des Flugbetriebs

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Die Krise bei der insolventen Air Berlin spitzt sich zu. Zahlreiche Flüge mussten ausfallen, nachdem sich rund 200 der 1500 Air Berlin Piloten krank gemeldet hatten.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Frank Kebekus drohte damit, den Flugbetrieb komplett einzustellen. die Ereignisse gefährdeten die geplante Sanierung.

Er verhandelt derzeit mit mehreren Interessenten über einen möglichen Verkauf.

Jeder siebte Flieger blieb nach den Krankmeldungen am Boden, eigentlich waren 750 Starts vorgesehen.

Nach Einschätzung des Air Berlin Vorstands koste jeder Tag die insolvente Fluggesellschaft mehrere Millionen Euro.

Mitte August hatte Air Berlin Insolvenz angemeldet. Die Bundesregierung hatte daraufhin einen Überbrückungskredit in Höhe von 150 Millionen Euro zugesagt. Damit sollte der Weiterbetrieb des Unternehmens garantiert werden.
Vor allem die Lufthansa hatte Interesse an großen Teilen des Unternehmens angemeldet.