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EU-Kommission sagt Cyberkriminalität den Kampf an

EU-Kommission sagt Cyberkriminalität den Kampf an
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Von Stefan Grobe
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Die Brüsseler Kommission sagt der Cyberkriminalität den Kampf an – mit einer neuen EU-Agentur für Cybersicherheit. Sie baut auf der bestehenden Agentur für Netz- und Informationssicherheit (ENISA) in Griechenland auf. Das Jahresbudget der Agentur soll auf 23 Millionen Euro verdoppelt und die Zahl der Mitarbeiter von 84 auf 125 erhöht werden.

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Die neue Agentur für Cybersicherheit soll die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, Cyberangriffen wirksam vorzubeugen. Dazu sollen jährliche europaweite Cybersicherheitsübungen stattfinden und Wissen über Bedrohungen mittels der Einrichtung von Informationsaustausch- und Analysezentren besser ausgetauscht werden.

Dazu Mariya Gabriel, EU-Kommissarin für die digitale Wirtschaft: “Heutzutage sind sowohl Volkswirtschaften als auch das Privatleben der Bürger Cyberangriffen ausgesetzt. Deshalb ist es wichtig, konkrete Schritte zu unternehmen, um zu einer gemeinsamen Vorgehensweise zu kommen. Wir müssen das Vertrauen von Bürgern, Unternehmen und Mitgliedstaaten stärken.”

Aktuelle Zahlen zeigen, dass digitale Bedrohungen auf dem Vormarsch sind. Während die Zahl der Ransomware-Angriffe seit 2015 um 300 Prozent gestiegen ist, hat sich der durch Cyberkriminalität verursachte wirtschaftliche Schaden zwischen 2013 und 2017 verfünffacht und könnte sich la ut Studien bis 2019 erneut vervierfachen.

Ein Sprecher der griechischen Regierung erklärte, die Bedrohung für die Sicherheit der Netzwerke dürfte in der Zukunft zunehmen. Deshalb werde die Agentur die wichtigste Institution bei der Schaffung eines europäischen Cyber-Verteidigungssystems werden.

Inzwischen gilt die Cyberkriminalität als eine große Gefahr für die innere Sicherheit der EU.

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