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Statt 90-60-90: Miss-Peru-Kandidatinnen rebellieren

Auf Twitter ging die Aktion unter dem Hashtag #MisMedidasSon, oder #MeineMaßeSind, um die Welt.

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Statt 90-60-90: Miss-Peru-Kandidatinnen rebellieren

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Beim Schönheitswettbewerb zur Miss Peru haben die Bewerberinnen erschreckende Zahlen zur Gewalt gegen Frauen offengelegt.

Eigentlich sollten sie ihre Körpermaße angeben. Stattdessen zitierten die Schönheitsköniginnen traurige Statistiken zu Verbrechen gegen Frauen in Peru, darunter Mord, sexuelle Gewalt und psychischer Missbrauch.

Die Show sollte in diesem Jahr Aufmerksamkeit auf ein Problem lenken, das viele südamerikanischer Länder haben.

“Meine Maße sind…”, begann Camila Canicoba – doch anstelle des Umfangs von Brust, Taille und Hüfte führte sie fort “2.202 Fälle von Frauenmorden in den vergangenen neun Jahren in meinem Heimatland”.

Die 20-jährige Gewinnerin des Wettbewerbs, Romina Lozano, regte den Aufbau einer Datenbank an, in der Frauen Übergriffe melden können. Sie selbst sei Opfer von Belästigung geworden.

Wie Lozano gegenüber der peruanischen Zeitung El Comercio sagte, wurde sie mit 18 Jahren von zwei bewaffneten Männern überfallen, ausgeraubt und sexuell belästigt.

Auf Twitter ging die Aktion unter dem Hashtag #MisMedidasSon (#MeineMaßeSind) um die Welt.