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Tonya, Nancy und die Knüppelattacke

Ein New Yorker Museum und ein Spielfilm beschäftigen der menschlichen Seite der "Eishexe" Tonya Harding. Hauptdarstellerin Margot Robbie wurde gerade erst für den Oscar als beste Schauspielerin nominiert.

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Tonya, Nancy und die Knüppelattacke

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Erinnern Sie sich noch an Tonya Harding und Nancy Kerrigan? In New York gibt es ein Museum namens THNK1994, das allein den beiden Eiskunstläuferinnen gewidmet ist. 

Der Wettstreit der Rivalinnen mündete Mitte der 90er Jahre in einen der größten Skandale der Sportgeschichte: der Knüppelattacke auf das Knie von Nancy Kerrigan. Von der "Eishexe" Tonya Harding arrangiert. 

Die Museumsmacher wollten die beiden in ein neues Licht rücken, bericht Mitbegründer Matt Harkins. "Tonya Harding und Nancy Kerrigan sind Teil einer Geschichte, die 1994 das gesamte Land in Schock versetzte. Es war eine Zeit lang das Gesprächsthema Nummer Eins. Aber wenn Sie zurückschauen, die Schlagzeilen, die die Leute damals lasen und die Einstellung, den beiden gegenüber, das stimmt so nicht. Was uns wirklich bewegte war, dass keine von beiden richtig dargestellt wurde."

Dabei ist die Sympathie für Tonya, das Kind aus ärmlichen Verhältnissen deutlich zu spüren. Eine Ausnahmesportlerin, deren Erfolg durch Konkurrentin Nancy infrage gestellt wurde. 

REUTERS/Shannon Stapleton

REUTERS/Shannon Stapleton

Kurz vor den Olympischen Spielen 1994 (in Lillehammer) ließ sie Karrigan durch einen Schlag gegen das Knie mit einer Eisenstange ausschalten. Die von ihrem damaligen Ehemann und einem Bodyguard durchgeführte Attacke flog auf. 160 000 Dollar Strafe und eine lebenslange Sperre waren die Folge.

Das "THNK1994"-Video erzählt die Geschichte im Zeitraffer:

Oscarreif: "I, Tonya"

Zeitgleich mit der Museumseröffnung kommt der Film "I, Tonya" in die US-Kinos, der ebenfalls intime Einblicke in den Kampf der Eisköniginnen gewährt. Der Streifen hat bereits einen Golden Globe (beste Nebenrolle für Allison Janney) erhalten.

Hauptdarstellerin Margot Robbie ist für den Oscar als beste Schauspielerin nominiert.

Auf die deutschsprachigen Leinwände kommt der Film Anfang März.