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Bomben fallen auf Charkiw während Präsident Selenskyjs Besuch

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Von Euronews  mit AP, dpa
Es ist der erste bekannte Besuch Selenskyjs im Frontgebiet im Osten des Landes seit Kriegsbeginn.
Es ist der erste bekannte Besuch Selenskyjs im Frontgebiet im Osten des Landes seit Kriegsbeginn.   -   Copyright  AP/Ukrainian Presidential Press Office   -  

Es ist der erste bekannte Besuch Selenskyjs im Frontgebiet im Osten des Landes seit Kriegsbeginn. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die umkämpfte Region Charkiw im Osten des Landes besucht. Er inspizierte zerstörte Infrastruktur und sprach mit dem Gouverneur über die Schäden. Mehr als 2.000 Gebäude sollen in der Stadt Charkiw und im Umland zerstört sein.

"Wir müssen Geld und Kredite finden. Der Staat muss Garantien geben, und die Städte müssen Superprojekte entwickeln und das Geld auftreiben", sagte Selenskyj vor Ort in Charkiw. 

"In den Städten werden die Gouverneure und Bürgermeister eher das eine oder andere europäische Programm für den Wohnungsbau finden können, dazu einige staatliche und einige lokale Programme. Das ist eine Chance, diesen Stadtteilen ein neues Gesicht zu geben."

Kurz nach Bekanntwerden des Besuchs wurde Charkiw nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow von russischen Truppen beschossen. Dabei sei ein Teil der zweitgrößten Stadt des Landes getroffen worden, sagte Terechow ukrainischen Medien zufolge, ohne Details zu nennen.

Im Donbas gehen die Kämpfe nach ukrainischen Angaben mit unverminderter Härte weiter, vor allem im Raum Sjewjerodonezk. Die Großstadt ist seit Monaten das Ziel russischer Angriffsbemühungen. Sie ist der letzte Punkt, den das ukrainische Militär in der Region Luhansk noch unter Kontrolle hält.

Russland veröffentliche am Sonntag Videoaufnahmen, die aktuellen Artilleriebeschuss zeigen sollen, ohne Ortsangabe. Das russische Verteidigungsministerium behauptete, ein wichtiges ukrainisches Munitionsdepot in Kryvyi Rih, einer Stadt in der Zentralukraine und Heimatstadt von Zelenskyj, zerstört zu haben. Die Ukraine bestätigte, dass es in der Stadt einen Einschlag gegeben, aber nicht, ob es sich um ein Munitionsdepot gehandelt habe.

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