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Alte und neue Heimat

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Alte und neue Heimat

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In ein anderes Land zu ziehen, ist immer mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Flüchtlinge brauchen Zeit, um sich in ihrer neuen Heimat einzugewöhnen. Schulen helfen den Kindern dabei sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. Es ist auch ein Ort, wo sie einheimische Kinder kennenlernen.

Rund 25 Prozent der Einwohner Schwedens wurden im Ausland geboren. In Rinkeby, einem Stadtteil von Stockholm, leben rund 90 Prozent Einwanderer. Die Schule des Ortes leistet vorbildliche Integrationsarbeit.

Die Schüler kommen aus siebzig verschiedenen Ländern und beenden alle die Schule erfolgreich.

Es gibt Nordkoreaner denen die Flucht nach Südkorea gelingt. Der Weg ist relativ kurz, doch sie kommen in eine moderne für sie völlig fremde Welt. Sie haben noch nie einen Computer oder ein Handy benutzt.

Die nordkoreanischen Einwanderer fühlen sich oft einsam. Die Yoomyung Schule steht ihnen bei und hilft ihnen beim Eingewöhnen.

Das Dorf Riace in Süditalien war vom Aussterben bedroht. Die Jungen waren in die Städte gegangen und zurück blieben nur noch Rentner. Viele Häuser standen leer.

Doch vor zehn Jahren kam die Wende. Ein Schiff mit mehr als 300 kurdischen Flüchtlingen an Bord, legte an der kalabrischen Küste an. Die Einwohner von Riace empfingen die Einwanderer mit offenen Armen. Das Dorf erwachte wieder zum Leben.