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Schlussrunde der Atomgespräche mit dem Iran

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Schlussrunde der Atomgespräche mit dem Iran

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Wenige Tage vor Ablauf der Frist treten die Schlussverhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm in die entscheidende Phase. In Wien suchen Vertreter der fünf UN-Vetomächte und Deutschlands mit dem Iran eine Lösung in dem seit Jahren andauernden Konflikt.

Unter Experten wachsen Zweifel, dass vor Montag noch eine Einigung gefunden werde. Der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA, Yukiya Amano, kritisierte, der Iran habe noch keine konkrete Erklärungen zu Testexplosionen und anderen Aktivitäten im Land geliefert. Auch seien keine Vorschläge für eine Kooperation eingegangen, obwohl die IAEA solche mehrfach angefordert habe.

Auch US-Außenminister John Kerry reist nach Wien, um an der Schlussrunde teilzunehmen. Vor seiner Abreise erklärte er in Paris: “Ja, wir wollen eine Einigung, aber nicht irgendeine. Es muss eine Vereinbarung geben, die in der Umsetzung funktioniert und die garantiert, dass der Weg zu einer Bombe nicht eingeschlagen werden kann.”

Der Iran steht im Verdacht, mit seinem Atomprogramm auch Waffen zu entwickeln. Teheran bestritt stets solche Projekte. Westliche Unterstützer der iranischen Exil-Opposition warnten vor einer Vereinbarung. Es gebe eindeutige Hinweise, dass der Iran noch immer an Atomwaffen arbeite.