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USA: Landesweite Proteste nach ausgebliebener Anklage gegen Ferguson-Todesschützen

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USA: Landesweite Proteste nach ausgebliebener Anklage gegen Ferguson-Todesschützen

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In den USA bricht sich nach der ausgebliebenen Anklage gegen den Todesschützen des schwarzen Teenagers Michael Brown die Wut Bahn. In 170 Städten in 37 Staaten gab es Proteste. Tausende gingen unter anderem in Minneapolis, Houston, New York und Ferguson auf die Straßen. In Ferguson wurde das Aufgebot der Nationalgarde auf 2200 Soldaten verstärkt.

In Ferguson war der unbewaffnete Brown von einem weißen Polizisten erschossen worden. Eine Geschworenenjury hatte beschlossen, keine Anklage gegen den Schützen zu erheben. Danach waren schwere Unruhen ausgebrochen. Der zuständige Staatsanwalt steht wegen angeblich parteilicher Entscheidungen in der Kritik. Bereits unmittelbar nach dem Tod des 18-Jährigen Brown hatte es wochenlang Proteste gegeben.

In der vergangenen Nacht kam es erneut zu Ausschreitungen. US-Medien zufolge marschierten Hunderte Demonstranten zum Rathaus. Einige steckten dort ein Polizeiauto in Brand. Es gab mehrere Verhaftungen. Laut Fernsehberichten wurde ein Mann erschossen aufgefunden, ob sein Tod in Verbindung mit den Protesten stehe, werde noch geprüft.