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Stürmböen an den Westküsten, Monsterwellen auf dem Atlantik

Die Ausläufer eines Orkans auf dem Nordatlantik haben in Großbritannien, Irland und Island für Stromausfälle, Sachschäden und Verkehrsbehinderungen

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Stürmböen an den Westküsten, Monsterwellen auf dem Atlantik

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Die Ausläufer eines Orkans auf dem Nordatlantik haben in Großbritannien, Irland und Island für Stromausfälle, Sachschäden und Verkehrsbehinderungen gesorgt.

Grund ist das Sturmtief Alexandra, das den Ozean zwischen Grönland und Europa seit einem besonders rasanten Luftdruckabfall Anfang der Woche aufwühlt. Wetterdienste warnten vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 km/h und einzelnen Monsterwellen, die durch Überlagerung bis zu 40 Meter Höhe erreichen können.

Für die im Westen und Norden vorgelagerte Inseln hatte das britische Meteorologische Büro die Warnstufe Gelb ausgerufen und damit vor einem erhöhten Risiko von Personen- und Sachschäden gewarnt. An den Küsten Schottlands erreichten die Sturmböen am Mittwochmorgen immerhin über 120 km/h.

Die schottischen Fährverbindungen wurden zeitweise ausgesetzt, vor den Orkney-Inseln musste die Küstenwache einem in Seenot geratenen spanischen Fischkutter zu Hilfe kommen. Auf den Hebriden waren zeitweise rund 17.000 Menschen ohne Strom, Einsatzkräfte haben die Versorgung aber wieder weitgehend hergestellt.

Sturmtief Alexandra bewegt sich inzwischen nach Nordosten. Für die kommenden Tage sagen Meteorologen deshalb auch für Mittel- und Nordeuropa örtliche Sturmböen voraus.