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Frankreich: 13 Verletzte nach Auto-Attacke auf Fußgänger


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Frankreich: 13 Verletzte nach Auto-Attacke auf Fußgänger

In der französischen Stadt Dijon hat ein Mann am Sonntag sein Auto in mehrere Fußgängergruppen gesteuert und dabei elf Menschen verletzt – zwei davon schwer.

Weil der Mann dabei “Allahu Akbar”, also auf Arabisch “Gott ist groß” rief, war zunächst über einen Angriff durch eine islamistische Terrorgruppe spekuliert worden. Mehrfach hatte der Mann auch gerufen, im Namen der “Kinder Palästinas” zu handeln.

Französischen Medien zufolge soll der 40-Jährige als psychisch labil bekannt und bis vor Kurzem in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Die Staatsanwaltschaft spricht deshalb auch nicht von einem Terrorakt.

Staatspräsident Francois Hollande rief seine Regierung und das Land dennoch über die Feiertage zu “Solidarität, Wachsamkeit und Handlungsbereitschaft” auf.

Es ist die zweite derartige Tat in Frankreich innerhalb von zwei Tagen. Erst am Samstag hatte ein Mann in Joué-les-Tours, 250 Kilometer südlich von Paris, “Gott ist groß” rufend eine Polizeistation gestürmt und drei Beamte mit einem Messer verletzt. Der Täter wurde bei dem Angriff von den Beamten erschossen.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

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