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Bombenalarm in Kopenhagen: Neue Absperrungen am Terror-Tatort

Nach einem Bombenalarm am Ort des ersten Kopenhagener Terror-Anschlags hat die Polizei Entwarnung gegeben. Zuvor war vor dem Kulturcafé ein Brief mit

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Bombenalarm in Kopenhagen: Neue Absperrungen am Terror-Tatort

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Nach einem Bombenalarm am Ort des ersten Kopenhagener Terror-Anschlags hat die Polizei Entwarnung gegeben.

Zuvor war vor dem Kulturcafé ein Brief mit verdächtigen Aussagen entdeckt worden, Angestellte alarmierten die Polizei.

Daraufhin kamen Sprengstoffexperten zum Einsatz, die das weiträumig abgesperrte Gelände untersuchten.

Vor dem Café hatte ein Terrorist am Wochenende
sein erstes Opfer, einen 55-jährigen Mann, erschossen.

Bei einem weiteren Anschlag des 22-jährigen Hobby-Boxers auf eine Synagoge im Stadtzentrum starb ein jüdischer Wachmann.

Den Sohn arabischstämmiger Einwanderer tötete die Polizei am frühen Sonntagmorgen während einer versuchten Festnahme.

Zwei mutmaßliche Komplizen sitzen wegen Verdachts der Mithilfe in Untersuchungshaft.

An einer Gedenkfeier für die beiden Opfer der Attentate beteiligten sich rund 40.000 Menschen.

Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt rief dabei die Dänen auf, sich vom Terror nicht einschüchtern zu lassen.

Der in Dänemark geborene Attentäter war der Polizei
wegen Gewaltdelikten und Verstößen gegen das Waffengesetz bekannt.

Einem Medienbericht zufolge wollte er sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien anschließen.