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Ukraine: Eingeschränkter Waren- und Personenverkehr in und aus dem Donbass

In der Ostukraine gibt es weiter vereinzelte Kämpfe, unter anderem vor Mariupol. Die ukrainische Armee meldete am Dienstag drei getötete Soldaten

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Ukraine: Eingeschränkter Waren- und Personenverkehr in und aus dem Donbass

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In der Ostukraine gibt es weiter vereinzelte Kämpfe, unter anderem vor Mariupol. Die ukrainische Armee meldete am Dienstag drei getötete Soldaten.

Nach einer gemeinsamen Videokonferenz drohten Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien und die USA mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland, sollten die Angriffe nicht gestoppt werden.

Für die Zivilbevölkerung bleibt die Situation schwierig, auch dort wo die Waffen schweigen. Die ukrainische Armee hat ihre Checkpoints befestigt.

“Zunächst mal ist das für die Sicherheit der Bürger, die in der Region leben”, so der Kommandant eines Checkpoints. “Wir versuchen auch, Saboteure oder gewisse Leute abzufangen, die Informationen über unsere Einheiten oder die generell Situation an illegal bewaffnete Gruppen weiterleiten.”

Kurakhove ist einer wichtiger Verbindungspunkt aus Donezk in das von der Regierung kontrollierte Territorium.Der Waren und Personenverkehr über die De-facto-Grenze ist stark eingeschränkt.

“Es gibt Probleme mit der Lebensmittelsituation, weil die ukrainischen Soldaten uns nicht durch lassen”, so ein LKW-Fahrer aus Charkiw. “Sie spalten uns. Vielleicht verstehen die das gar nicht, aber sie verärgern die Menschen und spalten sie.”

Viele gehen westlich der Linie Lebensmittel besorgen, oder beantragen dort ihre Sozialleistungen. Wer öfter aus Donezk Richtung Westen will, muss inzwischen einen dauerhaften Passierschein beantragen.