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Nach Zyklon "Pam" wächst die Sorge um die abgeschnittenen Inseln von Vanuatu

Die Nothilfe für den von Zyklon "Pam" verwüsteten Inselstaat Vanuatu läuft an.

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Nach Zyklon "Pam" wächst die Sorge um die abgeschnittenen Inseln von Vanuatu

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Die Nothilfe für den von Zyklon “Pam” verwüsteten Inselstaat Vanuatu läuft an. Von Australien und Neuseeland aus werden Frachtflugzeuge mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Zelten und Erste-Hilfe-Paketen in die Hauptstadt Port Vila geschickt. Das Schicksal von Zehntausenden Menschen ist jedoch weiter ungewiss. Zu vielen Inseln des Staates bestand immer noch kein Kontakt.

Meinung

Wir erreichen unsere Familien nicht und haben keine Ahnung, ob sie sicher sind oder nicht.

Der Präsident von Vanuatu Baldwin Lonsdale erklärt: “Die Kommunikation ist völlig zusammengebrochen. Wir erreichen unsere Familien nicht und haben keine Ahnung, ob sie sicher sind oder nicht. Als Anführer dieser Nation bin ich mit ganzem Herzen bei den Menschen meines Landes.”

Zyklon “Pam” war in der Nacht zu Samstag über den Pazifikstaat nordöstlich von Australien gefegt. Er war einer der gewaltigsten Zyklone, die es in der Region bisher gegeben hat. Viele Inseln von Vanuatu sind sehr flach und haben nur schlecht gebaute Hütte und keine Evakuierungszentren, erklärte die Vorsitzende von Oxfam Australien. In der Hauptstadt Port Vila wurden rund 90 Prozent der Häuser beschädigt. Hilfsorganisationen befürchten jede Menge Opfer.