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Neue Proteste in Burundi: "Sie spielen ein falsches Spiel mit uns"

In der burundischen Hauptstadt Bujumbura ist es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern der Opposition

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Neue Proteste in Burundi: "Sie spielen ein falsches Spiel mit uns"

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In der burundischen Hauptstadt Bujumbura ist es erneut zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Anhängern der Opposition gekommen.

Wegen der anhaltenden Proteste gegen Präsident Pierre Nkurunziza hatte die Regierung zuvor eine Verschiebung der Parlamentswahlen angekündigt.

Statt am 26. Mai soll die Abstimmung nach Angaben eines Beraters des Präsidenten nun am 5. Juni stattfinden.

Die Proteste richten sich gegen die Pläne des Präsidenten, für eine dritte Amtszeit zu kandidieren.

Die Verfassung Burundis sieht nur zwei Amtszeiten vor.

Ein Demonstrant empörte sich:

“Sie spielen ein falsches Spiel mit uns. Ich verstehe nicht, warum der Präsident von Burundi, der Vater unseres Landes, Truppen auf uns hetzt und auf uns schießen lässt. Und das vor aller Augen.”

Präsident Nkurunziza wirft der islamistischen Al Shabaab Miliz aus dem benachbarten Somalia vor, die Proteste zu befeuern und das Land destabilisieren zu wollen.

Während der Auseinandersetzungen am Mittwoch wurde offenbar ein burundischer Soldat durch einen Querschläger der Sicherheitskräfte tödlich verletzt.

Erst am Montag hatten Sicherheitskräfte einen Demonstranten erschossen.

Insgesamt wurden bei den Protesten bereits über 20 Menschen getötet.

Mehr als 105.000 Menschen sind nach UN-Angaben aus Burundi in Nachbarländer geflohen.