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Auch toll... Ewig mit dem Haustier vereint und wie ein Selfie Lenin zu Fall brachte

Das haben Sie diese Woche verpasst: In Deutschland können sich Mensch und Tier erstmals gemeinsam begraben lassen, Griechinnen machen gegen Vergewaltiger mobil und in Russland macht der Selfie-Wahn se

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Auch toll... Ewig mit dem Haustier vereint und wie ein Selfie Lenin zu Fall brachte

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Deutschland: Mensch und Tier im Tod vereint

“Wir bleiben zusammen, auch nach dem Tod”: Mit diesem Spruch wirbt die Friedhofsverwaltung Unser Hafen für gemeinsame Grabstätten für Menschen und ihre Haustiere. Gerade für ältere Menschen sei das Tier oftmals der letzte und einzige Begleiter, so die Verwaltungsleiterin. “Unser Hafen” sitzt im Örtchen Dachsenhausen bei Koblenz und ist eigenen Angaben zufolge die erste Friedhofsverwaltung in Deutschland, die eine gemeinsame letzte Ruhestätte für Mensch und Tier anbietet – allerdings ausschließlich als Urnenbestattung und an zunächst nur zwei Standorten, in Braubach bei Koblenz und in Essen. Es gibt sogar “Freundschaftsgräber” für besonders tierfreundliche Zweibeiner. In den Gräbern können sich zwei Menschen mit bis zu fünf Tieren bestatten lassen. In Familiengräbern ist für bis zu zwölf Urnen Platz – und natürlich müssen Menschen und Tier nicht gemeinsam sterben. Das Grab nebenan wird freigehalten, wenn einer früher stirbt.

Griechenland: “Wir suchen dich” – Frauen warnen Vergewaltiger

In Thessaloniki warnen Frauen mögliche Vergewaltiger mit Flugblättern davor zuzuschlagen. Vor Kurzem wurde eine Frau in einem zentralen Stadtteil vor ihrer Haustür von einem Unbekannten angegriffen – ein Vorfall, der das Fass wohl zum Überlaufen brachte. “Ein paar Worte an den verhinderten Vergewaltiger” so der Text der “Frauen aus der Nachbarschaft”, wie sich die Autorinnen nennen. Weiter heißt es: “Wir sehen einen Zusammenhang zwischen den frauenverachtenden Blicken, den sexistischen Witzen, der Leichtigkeit, mit der sie uns unsere Räume nehmen und unsere Bedürfnisse unterdrücken, zwischen der Erziehung zum Macho und Vergewaltigung selbst. Vergewaltiger sind keine seltene Spezies, sie sind ganz normale Männer. Wir, die Frauen aus der Nachbarschaft, haben beschlossen, keinen Schrei zu ignorieren, sei es nachts, nachmittags oder sogar morgens. Nur Aufmerksamkeit und Solidarität kann solche Vorfälle verhindern. Wir haben null Toleranz. Wir suchen euch.”

London: Großstadtigel bleiben in Sicherheitszone

Um in London zu überleben, haben sich Igel offenbar an die Gesetze des Großstadtdschungels angepasst. Die Königliche Parkverwaltung in der britischen Hauptstadt geht davon aus, dass eine Gruppe von Igeln im zentralen Regents Park überlebt, weil die Tiere das Gelände nicht verlassen und somit kein Risiko eingehen, überfahren zu werden, wie der britische Guardian berichtet. Die Igel im Regents Park seien die letzten ihrer Art, die noch mitten in London lebten. Es sei nicht bekannt, dass es in den anderen vier königlichen Parks noch Igel gäbe. Die Verwaltung ließ die Tiere beobachten und fand heraus, dass sie nachts auf der Suche nach Schnecken und Käfern bis zu 1,5 Kilometer zurücklegen.

Frankreich: Adelige aus dem 17. Jahrhundert mit erhaltener Kleidung gefunden

Archäologinnen und Archäologen im französischen Rennes haben nicht schlecht gestaunt, als sie eine über 300 Jahre alte Grabstätte öffneten: Sie fanden neben dem Skelett einer Adeligen aus dem 17. Jahrhundert auch erhaltene Schuhe, Kleidung, die sie am Körper trug und sogar Haare. “Das war unglaublich”, zitiert das französische Nachrichtenportal 20minutes einen zuständigen Anthropologen. Bei der Verstorbenen handele es sich um Louise de Quengo, Tochter einer der damals wichtigsten Familien in Rennes und der Region. Sie wurde demnach 1656 beerdigt. Ihr Bleisarg habe die Verwesung aufgehalten.

Russland: Selfie bringt Lenin zu Fall

In Russland hat ein Mann eine Lenin-Statue zu Fall gebracht, als er versuchte ein Selfie zu machen. Wie die Behörden in der Oblast Kemerowo bei Nowosibirsk mitteilten, handelte es sich um einen 30-Jährigen, der betrunken war. Dieser sei festgenommen worden. Die Statue des ehemaligen Sowjetführers war offenbar schon vorher durch spielende Kinder beschädigt worden.