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Heftigster Artilleriebeschuss in der Ostukraine seit sechs Monaten

Die Ukraine hat den prorussischen Rebellen eine Eskalation des Konflikts in der Ostukraine vorgeworfen. Staatspräsident Petro Poroschenko kündigte

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Heftigster Artilleriebeschuss in der Ostukraine seit sechs Monaten

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Die Ukraine hat den prorussischen Rebellen eine Eskalation des Konflikts in der Ostukraine vorgeworfen. Staatspräsident Petro Poroschenko kündigte an, die Regierungen von Deutschland und von Frankreich über die wieder zunehmende Gewalt im Donbass zu informieren.

Er beschuldigte die Separatisten erneut, sich nicht an den im Februar in der weißrussischen Hauptstadt Minsk vereinbarten Friedensplan zu halten.

Nach Angaben der ukrainischen Streitkräfte haben ungefähr 400 Rebellen bei Starohnatiwka Stellungen der Regierungstruppen angegriffen.

Ungeachtet des Brandanschlages auf mehrere ihrer Fahrzeuge, will die OSZE ihre Beobachtermission in der Ukraine fortsetzen. Sowohl Moskau als auch Kiew werfen der OSZE vor, die Gegenseite zu begünstigen.

In der von Rebellen gehaltenen Stadt Horliwka wurde mindestens eine Person durch Artilleriebeschuss getötet. Beide Seiten warfen sich vor, für den Beschuss des Wohngebietes verantwortlich zu sein.

“Sie wollen wissen, was passiert ist? Sie töten uns wie Hunde. Seit dem 25. bombardieren sie uns Tag und Nacht. Gestern fingen sie um halb neun an und hörten um vier Uhr auf”, schildert eine Bewohnerin von Horliwka.

Nach Angaben der Einwohner hat sich der Artilleriebeschuss in der vergangen Woche intensiviert. Die Regierung sprach von den heftigsten Artillerieangriffen im Krisengebiet seit sechs Monaten.