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Afghanischer Minizirkus verzaubert vom Krieg geprägte Kinder


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Afghanischer Minizirkus verzaubert vom Krieg geprägte Kinder

Kindern, die nur den Krieg kennen, wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Das ist die Mission, die sich der afghanische mobile Minizirkus für Kinder, gesetzt hat. Die unterhaltsame Bildungseinrichtung bringt Kindern in Afghanistan Akrobatik aller Art und Zaubertricks bei.
Der Zirkus besucht Camps für afghanische Flüchtlinge, Schulen, Waisenhäuser und organisiert Festivals.

Husna, Schülerin aus Afghanistan:
“Wir haben keine Lust mehr auf Krieg. Der Zirkus macht uns Spaß. Wir wünschen uns Frieden und Sicherheit in unserem Land, damit wir öfter Spaß in unserem Leben haben können.”

Ziel ist es den Kindern ihr Lachen durch Jonglieren und Akrobatik wieder zurückzugeben.

Suraya, Mitglied des afghanischen mobilen Minizirkus für Kinder:
“Ich lade Kinder ein, Zirkustricks zu lernen und den Krieg zu ignorieren. Zirkus ist eine fröhliche Kunst. Die Kinder können dadurch den Krieg vergessen.”

Unter dem Regime der Taliban war Musik verboten und Mädchen durften nicht zur Schule gehen. Das Projekt wäre unmöglich gewesen.
Der dänische Tanzlehrer David Mason gründete den Zirkus 2002, ein Jahr nach Beginn des US-amerikanischen Militäreinsatzes.

Khalilullah Hameed, Trainer im Zirkus:
“Wir sagen den Kindern, dass sie sich nicht um den Krieg und die Konflikte sorgen müssen. Wir geben ihnen Hoffnung auf eine heitere Zukunft. Wir machen sie glücklich und sagen ihnen, dass sie ihre Zukunft in der Hand haben. Wir ermuntern sie, anderen ihre Talente zu zeigen. Unser Ziel ist es, Kinder glücklich zu machen und ihnen Sicherheit zu geben.”

Bisher hat der Minizirkus mit seinem Partner, dem Afghan Educational Children Circus, mehr als 2,7 Millionen afghanische Kinder in die Welt des Zirkus entführt.

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