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"Tanna" - Verbotene Liebe im Südpazifik

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"Tanna" - Verbotene Liebe im Südpazifik

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Der Film “Tanna” erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebe auf einer kleinen Insel im Südpazifik Die junge Wawu verliebt sich in Dain, den Enkel

Der Film “Tanna” erzählt die Geschichte einer verbotenen Liebe auf einer kleinen Insel im Südpazifik Die junge Wawu verliebt sich in Dain, den Enkel des Stammeshäuptlings, doch ihre Eltern sind gegen diese Verbindung. Nach dem Willen ihres Volkes soll sie einen Mann aus dem Nachbarstamm heiraten, um die Beziehungen zu festigen und einen Streit beizulegen. Das Liebespaar flieht und versucht, sich auf der Insel zu verstecken.

Meinung

Hier sind wir. Was kann man von uns lernen?

“Tanna” feierte seine Weltpremiere beim Filmfestival in Venedig. Die australischen Filmemacher Bentley Dean und Martin Butler lebten für sieben Monate mit dem traditionsbewussten Stamm, um ihr archaisches Drama zu verwirklichen.

“Der Film sollte keine bestimmte Botschaft transportieren, wir wollten eine völlig einzigartige Kultur präsentieren, aber auf eine Art und Weise, die ganz auf ein westliches Publikum und seine Unterhaltung ausgerichtet ist”, so Martin Butler.

Die rund 200 Mitglieder des Stammes leben ihr seit Jahrhunderten unverändertes Leben, mit uralten Traditionen und Zeremonien.

“Unsere Botschaft an die Welt und an alle, die den Film “Tanna” sehen, ist: Es gibt uns. Wir leben auf einer sehr kleinen Insel im Südpazifik. Wir existieren. Hier sind wir, was kann man von uns lernen?”, so Jimmy Joseph Nako.

“Man kann so viel von diesen Menschen abschauen, schauen Sie sie bloß an: Sie sind fit, sie sind gesund, sie sind gücklich. Sie machen wohl etwas richtig, was bei der westlichen Gesellschaft nicht immer der Fall ist”, so Bentley Dean.

“Tanna” läuft im Oktober beim London Film Festival und danach beim Adelaide Film Festival in Australien.