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Nach verheerenden Fluten: Cameron will Hochwasserschutz überprüfen


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Nach verheerenden Fluten: Cameron will Hochwasserschutz überprüfen

Schwere Unwetter und Hochwasser haben in Großbritannien mindestens zwei Tote gefordert. 60.000 Haushalte waren vorübergehend ohne Strom, 40 Schulen sind geschlossen.

Am Wochenende wütete der Sturm “Desmond” in Nordengland, Schottland und Wales. Rund 45.000 Haushalte sind von den Fluten betroffen. Mehrere Tausend Menschen mussten ihre Häuser verlassen.

Besonders schlimm ist die Lage in den Grafschaften Cumbria und Lancashire. Innerhalb von 24 Stunden fiel dort so viel Regen wie sonst in einem ganzen Monat.

Die Regionen waren bereits 2005 und 2009 von schweren Unwettern und Fluten heimgesucht worden.

Die Regierung geriet nun in die Kritik, da der Schaden trotz Milliardeninvestitionen im Hochwasserschutz nicht verhindert werden konnte.

Premier Cameron versprach, den Hochwasserschutz zu überprüfen. “Wir brauchen eine schnelle Schadensbegleichung und alternative Unterbringungen für diejenigen, die ihre Häuser verlassen mussten. Die Notdienste haben ausgezeichnete Arbeit geleistet, das ist kein Trost für die Menschen, die im Nassen sitzen oder Weihnachten nicht Zuhause verbringen können”, so Cameron.

Für die kommenden Tage sind weitere Unwetter angekündigt.

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