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Südchinesisches Meer: Peking wirft USA militärische Provokation vor

Das chinesische Verteidigungsministerium hat sich über das mutmaßliche Eindringen eines US-amerikanischen B-52-Langstreckenbombers in einen von

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Südchinesisches Meer: Peking wirft USA militärische Provokation vor

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Das chinesische Verteidigungsministerium hat sich über das mutmaßliche Eindringen eines US-amerikanischen B-52-Langstreckenbombers in einen von Peking kontrollierten Luftraum im südchinesischen Meer beschwert und dieses als ernsthafte militärische Provokation bezeichnet.

Die B-52 habe sich in der vergangenen Woche bis auf zwei Seemeilen der Inselgruppe der Spratly Islands genähert.

China und mehrere weitere asiatische Staaten erheben unterschiedliche Gebietsansprüche in der Region.

Die USA kündigten eine Untersuchung des Zwischenfalls an. Das Pentagon räumte ein, die B-52 habe sich aus noch zu klärenden Gründen bis auf zwölf Seemeilen der Inselgruppe genähert.

Bis auf die selbe Distanz hatte sich im Oktober auch das US-Kriegsschiff USS Lassen den Spratly Islands genähert. Peking sprach daraufhin von einem extrem unverantwortlichen Manöver.

Gemäß des Seerechtsübereinkommens der Vereinten Nationen haben Küstenstaaten das Recht, ihre Hoheitsgewässer auf bis zu 12 Seemeilen auszudehnen.

Im Streit über Ölbohrungen in dem Seegebiet haben chinesische Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer bereits mehrfach vietnamesische Boote gerammt oder mit Wasserkanonen beschossen.